Parameter:
Server_Cluster_Default_PortKurzbeschreibung: Bestimmt den Netz-Port (Notes-Port-Namen), den der Cluster-Manager standardmässig für seine interne Kommunikation verwendet.
Steckbrief
Parameter | Server_Cluster_Default_Port |
Kategorie | Cluster |
Komponente | Server |
Verfügbar seit | 9.0 |
Unterstützte Versionen | 9.0.1, 10.0, 11.0, 12.0, 14.0, 14.5, 14.5.1 |
GUI-Entsprechung | Nur notes.ini (keine GUI) |
Mögliche Werte | Notes-Port-Name (z. B. ClusterPort, TCPIP) |
Beschreibung
In einem Domino-Cluster tauschen die Knoten kontinuierlich Statusinformationen aus (Replikation, Failover-Decision, Cluster-Probe). Standardmässig nutzt der Cluster-Manager den allgemeinen Server-Netzport. Für eine saubere Trennung von Endbenutzer-Verkehr und cluster-internem Verkehr (z. B. dediziertes Cluster-Netz mit eigener NIC) kann mit
Server_Cluster_Default_Port ein eigener, in der notes.ini definierter Notes-Port (etwa ClusterPort) festgelegt werden. Auf diesem Port läuft dann die gesamte Cluster-Kommunikation – idealerweise auf einem separaten, performanten und gesicherten Subnet.Beispiel-Konfiguration
Ports=TCPIP,ClusterPort ClusterPort=TCP,xxx,15,0,,12320 Server_Cluster_Default_Port=ClusterPort
Hinweise & Stolperfallen
- Voraussetzung: Der genannte Port muss in
Ports=aktiv und korrekt konfiguriert sein.
- Greift nach Server-Restart.
- Auf allen Cluster-Knoten identisch konfigurieren – sonst greifen die Probes nicht.
- Cluster-Netz idealerweise mit eigenem TLS und Firewall-Regeln absichern.