$Reg_TempDir

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Parameter: $Reg_TempDir
Kurzbeschreibung: Temporäres Verzeichnis (lokaler Pfad oder UNC-Pfad), in dem der Domino-Server während der Benutzerregistrierung und Passwortänderung temporäre ID-Dateien ablegt.

Steckbrief

Parameter
$Reg_TempDir
Kategorie
Allgemein
Komponente
Server
Verfügbar seit
9.0.1
Unterstützte Versionen
9.0.1, 10.0, 11.0, 12.0, 14.0, 14.5, 14.5.1
GUI-Entsprechung
Nur notes.ini (keine GUI)
Mögliche Werte
Lokaler Pfad oder UNC-Pfad

Beschreibung

Über $Reg_TempDir legt der Domino-Server fest, in welchem Verzeichnis temporäre Dateien während der Benutzerregistrierung und Passwortänderung abgelegt werden. Dazu gehören insbesondere zwischenzeitlich erzeugte ID-Dateien, die im weiteren Verlauf entweder im Personendokument des Domino-Verzeichnisses gespeichert oder über den ID-Vault verwaltet werden.
Ist der Parameter nicht gesetzt, verwendet Domino sein Standard-Temp-Verzeichnis des Servers. In Umgebungen mit mehreren Administratoren, getrennten Storage-Bereichen oder erhöhten Sicherheitsanforderungen ist es sinnvoll, ein dediziertes, gezielt berechtigtes Verzeichnis vorzugeben.

Beispiel-Konfiguration

Lokaler Pfad:
$Reg_TempDir=D:\Domino\RegTemp
UNC-Pfad (Netzwerk-Share):
$Reg_TempDir=\\fileserver\domino$\RegTemp

Hinweise & Stolperfallen

  • Der Domino-Service-Account benötigt vollen Lese- und Schreibzugriff auf das angegebene Verzeichnis.
  • Bei UNC-Pfaden muss der Domino-Dienst unter einem Domänenkonto laufen, das auf den Share zugreifen darf – ein lokales SYSTEM-Konto kann in der Regel nicht auf Netzlaufwerke zugreifen.
  • In Cluster-Umgebungen sollten alle beteiligten Server den Pfad konsistent erreichen können, damit Registrierungen unabhängig vom verarbeitenden Knoten funktionieren.
  • Da hier kurzfristig ID-Dateien liegen, sollte das Verzeichnis nicht öffentlich freigegeben und idealerweise nur für Administratoren bzw. den Domino-Dienst zugänglich sein.
  • Verzeichnis regelmäßig auf verwaiste temporäre Dateien prüfen und ggf. aufräumen.
  • Eine Änderung des Parameters wird nach einem Server-Neustart bzw. einem Neustart der relevanten Tasks wirksam.