Parameter:
HTTPLog_QueueDepthKurzbeschreibung: Größe der internen Warteschlange, in der HTTP-Logging-Einträge zwischengepuffert werden, bevor sie auf Platte geschrieben werden.
Steckbrief
Parameter | HTTPLog_QueueDepth |
Kategorie | HTTP / Web |
Komponente | Server |
Verfügbar seit | 9.0.1 |
Unterstützte Versionen | 9.0.1, 10.0, 11.0, 12.0, 14.0, 14.5, 14.5.1 |
GUI-Entsprechung | Nur notes.ini (keine GUI) |
Mögliche Werte | Ganzzahl (typisch 512 – 4096; Standard intern ≈ 1024) |
Beschreibung
Um den HTTP-Request-Pfad nicht mit Platten-I/O zu blockieren, schreibt Domino HTTP-Access-/Debug-Log-Einträge zunächst in eine interne Queue; ein separater Writer-Thread persistiert sie nach
domlog.nsf bzw. ins Dateisystem. HTTPLog_QueueDepth definiert, wie viele ausstehende Einträge maximal gepuffert werden dürfen, bevor neue Requests beim Logging selbst warten müssen oder Einträge verworfen werden. Auf stark belasteten Servern ist eine zu kleine Queue eine häufige Ursache für scheinbar „lahmes" HTTP.Beispiel-Konfiguration
HTTPLog_QueueDepth=2048
Hinweise & Stolperfallen
- Zu kleine Werte führen bei Lastspitzen zu blockierten Worker-Threads oder verworfenen Log-Einträgen.
- Zu große Werte erhöhen den Speicherverbrauch und können den Datenverlust bei einem Crash vergrößern (Einträge stehen noch nicht auf Platte).
- Greift nach HTTP-Restart (
tell http restart).
- Ergänzt sich mit
HTTPLogAccessOptionund der gewählten Logziel-Konfiguration (domlog.nsfvs. Textlog).