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DIIOPIORHOSTKurzbeschreibung: FQDN, den der DIIOP-Task im IOR (Interoperable Object Reference) an Clients veröffentlicht – wichtig in NAT-/Reverse-Proxy-Umgebungen.
Steckbrief
Parameter | DIIOPIORHOST |
Kategorie | HTTP / Web |
Komponente | Server |
Verfügbar seit | 9.0.1 |
Unterstützte Versionen | 9.0.1, 10.0, 11.0, 12.0, 14.0, 14.5, 14.5.1 |
GUI-Entsprechung | Server-Dokument |
Mögliche Werte | vollqualifizierter Hostname (FQDN), z. B. domino.example.com |
Beschreibung
Der DIIOP-Task (Domino IIOP) erzeugt beim Start eine Liste von IORs, die Clients (CORBA, Java-Toolkit) verwenden, um sich mit dem Server zu verbinden. Standardmäßig schreibt Domino dabei den lokal ermittelten Hostnamen bzw. die IP des Servers in den IOR. In Umgebungen mit NAT, Reverse-Proxy oder mehreren Netzwerk-Interfaces ist diese Adresse oft aus Client-Sicht nicht erreichbar. Mit
DIIOPIORHOST wird der FQDN explizit überschrieben, sodass Clients eine gültige, externe Adresse erhalten.Beispiel-Konfiguration
DIIOPIORHOST=domino.example.com
Hinweise & Stolperfallen
- Greift erst nach
restart task diiop.
- Der angegebene FQDN muss von allen Clients per DNS auflösbar und per TCP (Port 63148/63149 standardmäßig) erreichbar sein.
- In Cluster- oder Mehrserver-Setups muss jeder Server seinen eigenen externen FQDN setzen – kein Cluster-VIP.
- Wird DIIOP nicht verwendet (was heute der Standardfall ist), kann der Task ganz deaktiviert bleiben; dann ist auch dieser Parameter ohne Bedeutung.