QUICK-EDIT Modus der Serverkonsole unter W2K

Unter der Betriebssystemplattform Windows 2000 wird häufig beobachtet, dass der Domino-Server nach einer kurzen Laufzeit mit „eingefrorener“ Serverkonsole stehen bleibt und keine weiteren Aktivitäten ausführt. Drückt man eine beliebige Taste auf der Tastatur des betroffenen Servers, erscheinen in schneller Abfolge unzählige Konsolenmeldungen und der Server nimmt seinen Betrieb wieder auf.

Ursache
Man kann leicht nachweisen, dass dieses Verhalten durch einen Klick mit der Maus in das Server-Fenster ausgelöst wird.

Das Problem entsteht durch dem im Auslieferungszustand des Betriebsssytems aktiven QUICK-EDIT Modus der „MS-DOS Console“. Dies bedeutet, dass Daten an der Stelle des „Mausklicks“ eingefügt bzw. im Konsolen-Fenster mit der Maus markierte Bereiche in die Zwischenablage kopiert werden können. Sobald eine Markierung existiert, stoppt das Betriebssytem alle Ausgaben für dieses Fenster und damit indirekt auch den Domino-Server.

Lösung
Schalten Sie den QUICK-EDIT Modus der Domino Serverkonsole ab. Hierzu klicken Sie mit der Maus in das Systemmenü (obere, linke Fensterecke) der Serverkonsole. Im nachfolgend dargestellten Menü wählen Sie den Punkt „Eigenschaften“.

 

Im nun erscheinenden Eigenschaften-Fenster können Sie den QUICK-EDIT Modus abschalten.

 

Sobald Sie diesen Dialog mit OK bestätigt haben, sollten Sie die nachfolgende, abschliessende Frage wie folgt beantworten.

 

Hierdurch bezieht sich diese Einstellung auch auf alle künftigen Starts des Domino-Servers. Dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn der Domino-Server als Betriebssytem-Dienst gestartet wird.

Notes/Domino Version: ab 4.x